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Baumwolle Materialberater

 

Die Baumwolle ist eine pflanzliche Faser die aus Zellulose besteht, dem Grundbaustoff aller Pflanzen. Baumwollpflanze

Index - Baumwoll Materialberater:

1. Verschiedene Baumwollarten
2. Eigenschaften der Baumwolle
3. Veredelungsarten
4. Fasermischungen
5. Typische Baumwollstoffe
6. Pflegeeigenschaften
7. Textilkennzeichnung


Baumwollsymbol



Verschiedene Baumwollarten:

Die bekannteste Baumwollart ist die Makobaumwolle aus Ägypten.
Andere hochwertige Sorten sind die Sea-Island Baumwolle aus den USA und die Pima Baumwolle aus Peru und USA. Weltweit ist die Upland Baumwolle am häufigsten vertreten.

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Eigenschaften der Baumwolle:

  • Feinheit und Griff: Baumwolle gehört zu den feinen Fasern. Je länger eine Faser ist, desto feiner ist sie im Allgemeinen. Je feiner die Faser desto weicher ist ihr Griff.
  • Wärmeisolation: Baumwolle hat durch die glatte Oberfläche eine relativ schlechte Wärmeisolation. Durch Aufrauen ist aber die Herstellung von warm haltenden Textilien möglich.
  • Feuchtigkeitsaufnahme: Baumwolle kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen und trocknet dadurch auch sehr langsam.
  • Hautfreundlichkeit: Aufgrund ihrer Feinheit und Weichheit ist Baumwolle sehr hautfreundlich.
  • Festigkeit: Die Scheuer- und Strapazierfähigkeit von Baumwolle ist sehr gut.
  • Elastizität (Knitterneigung) Die Elastizität von Baumwolle ist sehr gering und deshalb knittert sie stark.

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Veredelungsarten:

  • Merzerisieren: Die Baumwolle wird unter gleichzeitigem Spannen mit Natronlauge behandelt. Dadurch wird der Querschnitt der Faser rund und man erzielt Glanz und eine höhere Festigkeit.
  • Pflegeleicht Ausrüstung (Knitterarm): Durch Vernetzung von Zellulosemolekülen, z.B. Kunstharzen, erhält die Baumwolle größere Elastizität und dadurch wird das Knitterverhalten verbessert. Sie verliert jedoch dabei meist an Festigkeit und Saugvermögen, trocknet allerdings auch schneller.
  • Krumpfarm Ausrüstung: Durch Krumpfen (ein gewolltes Schrumpfen der Bluse) wird das Einlaufen bei anschließender Wäsche vermieden. Diese Veredelungstechnik ist auch wichtig für die Pflege von Baumwolle im Wäschetrockner.

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Fasermischungen:

Durch Fasermischungen versucht man die unerwünschten Eigenschaften von Faserstoffen auszuschalten oder erwünschte Effekte zu erzielen.

Bei Baumwolle sind die bevorzugten Fasermischungen Baumwolle mit Polyester und Polyamid sowie mit Viskose und Modal. Durch die Mischung mit synthetischen Chemiefasern werden die Pflegeigenschaften und die Strapazierfähigkeit erhöht.

Übliche Mischungsverhältnisse sind 50/50 %, 60/40 % und 70/30 %.

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Typische Baumwollstoffe:

  • Batist: Feines Gewebe in Leinwandbindung.
  • Denim (Jeans): Sehr strapazierfähiges Baumwollgewebe in Kettköperbindung.
  • Cord: Ist ein Rippensamt, meist aus Baumwolle bei dem man je nach Rippenbreite die verschiedenen Arten unterscheidet.
  • Popeline: Gewebe in Leinwandbindung mit feinen Querrippen, die durch eine sehr feine, dicht eingestellte Kette und ein gröberes Schussgarn entstehen.

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Pflegeeigenschaften:

Baumwolle ist waschbar, kochfest, langsam trocknend, bügelfähig und nicht bügelfrei.

Waschen

Baumwolle ist kochfest. Für bunte Textilien gelten Einschränkungen.

Chem. Reinigung

Baumwolle ist nicht Lösemittelempfindlich.
(A= Allgemein übliche Mittel können verwendet werden.)

Trocknen

Baumwolle,Pflegesymbol,Trocknen
Trocknung im Wäsche-
trockner ist möglich mit Ausnahme von einlauf-
empfindlichen Textilien.

Bügeln

Die Bügeltemperatur sollte bei ca. 200° C liegen und das Bügelgut sollte feucht sein.

Chloren

Chlorbleiche ist möglich aber in Deutschland nicht üblich.

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Textilkennzeichnung:

Nach dem Textilkennzeichnungsgesetz dürfen als Baumwolle nur die Fasern vom Samen der Baumwollpflanze bezeichnet werden.

Internationales Baumwollzeichen

Das international geschützte Baumwollzeichen dient der eindeutigen Kennzeichnung von Textilien aus reiner Baumwolle und garantiert gute Qualität.

Bei Fasermischungen ist die Verwendung ausgeschlossen.
Baumwollsymbol

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